Tipps für die Haltbarkeit

Tipps für die Haltbarkeit

Richtig lagern - länger geniessen

Fertig zubereitete Speisen, Brot oder angebrochene Packungen - wer weiss, wie Lebensmittel richtig gelagert werden, kann länger geniessen. Um die Tipps zu lesen, klicken Sie bitte das Thema Ihrer Wahl an.

  • Angebrochene Packungen feuchter Lebensmittel

    Resten von Dosen-Konserven in einen gut verschliessbaren Behälter umfüllen, im Kühlschrank aufbewahren und innert 1-2 Tagen verbrauchen.

    Angebrochene Gläser von Eingemachtem (z.B. Essiggurken, Konfitüren) bleiben im Kühlschrank rund 2 Monate haltbar.

    Vor allem nährstoffreiche Getränke in angebrochenen Flaschen und Verpackungen verderben bei Zimmertemperatur rasch. Sie müssen deshalb im Kühlschrank aufbewahrt und innnert einigen Tagen konsumiert werden.

  • Angebrochene Packungen trockener Lebensmittel

    Bei allen Lebensmitteln das Verfalldatum auf der Packung beachten!

    Getreide (Mehl, Schrot, Flocken, Müeslimischungen, Gerste, Griess usw.), getrocknete Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen usw.), Teigwaren, Zucker, Salz, Kakao: Angebrochene Packungen werden entweder gut verschlossen (evtl. mit Klebstreifen) oder noch besser deren Inhalt in Vorratsdosen gefüllt, die möglichst luftdicht abschliessen. Verfalldatum und Inhalt auf den Dosen notieren. Die Dosen werden geschützt vor Licht und Wärme (also im Küchenschrank) aufbewahrt. Eine Aufbewahrung in Dosen schafft Ordnung im Schrank und verunmöglicht das Auftreten der Mehl- oder Kakaomotte.

    Kaffee: Gemahlener Kaffee sollte nach dem Kauf sofort in speziell dafür vorgesehene Blech- oder Kunststoffdosen abgefüllt werden, da er sein Aroma in einer angebrochenen Packung sehr schnell verliert. Am aromatischsten wird Kaffee, wenn man die Bohnen erst unmittelbar vor der Verwendung mahlt.

    Tee: Tee, ob offen oder in Portionenbeuteln, kann entweder in der Originalverpackung oder in Blech- oder Kunststoffdosen an einem trockenen, dunklen Ort aufbewahrt werden. In Dosen bleibt das Aroma im Tee länger erhalten (Ausnahme: einzeln verpackte Teebeutel, sie können problemlos in der Originalschachtel aufbewahrt werden).

    Getrocknete Kräuter und Gewürze sollten nicht zu lange gelagert werden, da sie an Aroma verlieren. Sie sollten innerhalb eines Jahres aufgebraucht werden. Es ist wichtig, dass sie dunkel, trocken und eher kühl aufbewahrt werden. Sie müssen gut verschlossen in Gläsern oder Kunststoff-Döschen, geschützt vor Küchendampf, gelagert werden.

    Nüsse und Kerne: Nüsse sind, vor allem wenn sie zerkleinert wurden, anfällig auf Schimmelpilz und werden schnell ranzig. Sie sollten deshalb dunkel und kühl, am besten im Kühlschrank, aufbewahrt werden. Reste von angebrochenen Packungen in Plastikbeutel oder Kunststoffdosen abfüllen und möglichst rasch aufbrauchen.

    Schokolade muss kühl, dunkel und geruchsfrei gelagert werden. Besonders feine Schokoladeprodukte wie Pralinen werden am besten in Kartonschachteln an einem kühlen Ort aufbewahrt (aber nicht im Kühlschrank!).

    Dörrfrüchte sind trocken, kühl und dunkel aufzubewahren. Um Früchte in angebrochenen Packungen vor Feuchtigkeit und Schädlingen zu schützen, werden sie in Plastikbeutel oder gut verschliessbare Dosen oder Gläser gefüllt.

    Convenience Food, z.B. süsses und pikantes Kleingebäck, Zwieback, Knäckebrot, Pommes Chips, Popcorn, Reiswaffeln usw.: Bei diesen Lebensmitteln sollte man angebrochene Packungen entweder wieder möglichst gut verschliessen oder die Reste - getrennt nach Sorte - in gut verschliessbare Dosen füllen.

  • Aufbewahren von Brotwaren

    Die Lagerzeit von Brot ist geschmacksabhängig und je nach Brotsorte individuell. Sicher schmeckt Brot frisch am besten.

    Brot sollte trocken und luftig, also nie in einem Plastikbeutel gelagert werden, es wird sonst schwammig oder gar schimmlig. Das Originalpapier ist für eine kurze
    Aufbewahrung ideal. Luftig einpacken lässt sich Brot ausserdem in ein Baumwolltuch.

    Kleine Brotwaren (z.B. Semmeln) trocknen schneller aus als grosse Brotlaibe.
    Vollkornbrot ist länger haltbar als Weissbrot.

    Spezialbrote aus Sauerteig wie Roggenfladenbrot oder Pumpernickel, können bis zu 4 Wochen aufbewahrt werden.

  • Aufbewahren von Fischen und Meeresfrüchten

    Fische und Meeresfrüchte schmecken frisch am besten, es ist daher sinnvoll, sich beim Einkauf nach dem Angebot zu orientieren. Man kann fast immer eine Fischsorte gegen eine andere austauschen, die gerade in grosser Menge auf dem Markt ist. Dies wirkt sich sowohl auf Preis und Qualität aus.

    Fische und Meeresfrüchte können 1, notfalls auch mal 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie werden nach dem Einkauf aus der Verpackung genommen, in einen tiefen Teller gelegt und gut mit Frischhaltefolie zugedeckt.

    Frische und Hygiene ist bei der Zubereitung von Fischen besonders gefragt. Die Zugabe von Zitronensaft vor der Zubereitung verfeinert den Geschmack, nimmt aber auch den "Fischgeruch" bei der Lagerung im Kühlschrank.

  • Aufbewahren von Fleisch

    Frischfleisch verdirbt rasch. Die Haltbarkeit hängt von der Tierhaltung, der Sauberkeit beim Ausschlachten und der Sorgfalt bei der Lagerung ab. Gute Qualität enthält weniger Wasser und ist deshalb länger haltbar.

    Rohes Fleisch soll nur kurze Zeit und zwar im kältesten Teil des Kühlschrankes (im hintersten Teil an der Wand/im unteren Teil, über dem Gemüsefach) aufbewahrt werden.

    Frischfleisch sollte - wenn es nicht vakuumiert ist - so gelagert werden, dass die Luft darum zirkulieren kann. Das Fleisch auf einen Teller legen und mit Folie wenig abdecken.

    Gehacktes Fleisch, Brät, Geflügel oder aufgetautes Gefrierfleisch sollen höchstens 1 Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.

    Geschnetzeltes, Plätzli, Braten, Voressen sind maximal 2 Tage im Kühlschrank haltbar

  • Aufbewahren von Pilzen

    Frische Pilze müssen möglichst rasch, am besten noch am gleichen Tag verarbeitet werden, da sie sonst an Aroma verlieren.

    Pilze sollten kühl und luftig aufbewahrt werden, geschlossene Plastikbeutel dürfen dafür nicht verwendet werden, weil die Pilze darin schnell verderben. Zum Frischhalten die Pilze wenn möglich offen im Keller auslegen.

    Einlegen (heiss einfüllen): Die in Stücke geschnittenen und gewaschenen Pilze in einer Ölmarinade 5 Minuten sieden lassen, dann kochend heiss in Einmachgläser füllen und sofort verschliessen.

    Gekochte Pilzgerichte sollten nicht auf den nächsten Tag aufbewahrt werden.

    Champignons: In einer Papiertüte oder einem feuchten Geschirrtuch halten sich Champignons im Kühlschrank etwa 1 Woche.

    Shitakepilze: Sie sind weniger empfindlich als andere Pilze. In einer Papiertüte halten sie sich mindestens 1 Woche.

    Pfifferling: In einer Papiertüte etwa 4-5 Tage im Kühlschrank.

    Austernpilze: Sie sind schneller verdorben, in einer Papiertüte halten sie sich etwa 3-4 Tage im Kühlschrank.

  • Aufbewahren von Wurstwaren

    Rohpökelware? wie Bünderfleisch, Mostbröckli, Rohschinken, Rohessspeck usw. sind kühl (bei etwa 10° C) aufbewahrt einige Wochen lagerfähig. Im Kühlschrank sind vakuumierte Teilstücke auch länger haltbar.

    Kochpökelware?, z.B. Schinken, Rippli, Gnagi usw. sind nur im Kühlschrank kurze Zeit lagerfähig. Gekochter, geschnittener Schinken möglichst frisch verwenden. Pasteurisiert und vakuumiert ist gekochter Schinken aber beispielsweise 3 Wochen haltbar.

    Geräucherte Brühwürste, z.B. Servelas, Wienerli, Schüblig, Zungenwürste sollten nicht länger als 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vakuumiert sind sie etwa 10 Tage haltbar.

    Nicht geräucherte Brühwürste wie Kalbsbratwürste, Chipolatas, Weisswürste sind leichter verderblich als die geräucherten Sorten. Im Kühlschrank sind sie etwa 2 Tage, vakuumiert etwa 5 Tage haltbar. Die gleichen Aufbewahrungszeiten gelten auch für Aufschnittwürste sowie Fleischkäse.

    Rohe Brühwürste, z.B. Schweinsbratwürste, Appenzeller Siedwürste, sind - weil roh - innert 1-2 Tagen zu gebrauchen.

    Dauer-Rohwürste wie Salami, Salsiz, Landjäger, Bauernschüblig sind unangeschnitten einige Wochen ohne Kühlung, d.h. bei Temperaturen unter 18° C lagerfähig. Die ganzen Würste werden am besten an einem kühlen, luftigen Ort aufgehängt. Die einzelnen Stücke sollten sich nicht berühren und vor Fliegen geschützt werden. Angeschnittene Würste sollten möglichst bald verzehrt werden.

    Streichfähige Rohwürste, z.B. Mettwurst und Teewurst sind stark fetthaltig und müssen unbedingt gekühlt aufbewahrt werden (Verbrauchsdatum beachten).

    Kochwürste wie Blut- und Leberwürste, Schwartenmagen, aber auch Terrinen sind gekühlt aufzubewahren und sollten frisch genossen werden.

  • Brot

    Brot eignet sich hervorragend zum Einfrieren, was rasch und bei mindestens minus 18 Grad geschehen muss. Wichtig dabei ist, dass das Brot frisch ist und unverpackt eingefroren wird. Erst im gefrorenen Zustand in einen Plastikbeutel geben und sofort wieder in den Tiefkühlschrank zurück legen.

    Zum Verbrauch werden kleinere Gebäcke (bis 250 Gramm), direkt aus dem Tiefkühler in den auf 230 bis 250 Grad C vorgeheizten Backofen gegeben (Aufbackzeit: 4-8 Minuten). Gross- und Spezialbrote 30 Minuten vor dem Aufbacken (Aufbackzeit: 10-12 Minuten) aus dem Tiefkühler nehmen und nach dem Aufbacken eine Stunde auskühlen lassen. Man kann Brot aber auch langsam bei Zimmertemperatur auftauen lassen, 500 g Brot benötigt so etwa 7 Stunden.

    Toastbrot vor dem Tiefkühlen in Scheiben schneiden, es lässt sich so portionenweise entnehmen und taut minutenschnell auf oder kann gefroren getoastet werden. Bereits geschnittenes Toastbrot aus der handelsüblichen Packung nehmen und in Gefrierbeutel geben.

    Brot lässt sich 2-3 Monate tiefkühlen.

  • Eier

    Eiüberschüsse, aufgeschlagen, evtl. in Eiweiss und Eigelb getrennt und mit wenig Zucker oder Salz verquirlt, können in Tiefkühlbehältern 3-4 Monate aufbewahrt werden.

  • Fette und Öle

    Unter dem Einfluss von Licht, Luft und Wärme verderben Fette (Butter, Margarine), sie werden ranzig. Deshalb sollten sie am besten in der Originalpackung im Kühlschrank aufbewahrt werden. Verfalldatum beachten.

    Öle kühl und dunkel lagern. Verfalldatum beachten.

  • Fisch und Meeresfrüchte

    Bereits einmal gefrorenen Fisch nicht mehr tiefkühlen. Versichern Sie sich also beim Kauf genau, ob der Fisch frisch ist, wenn Sie beabsichtigen, ihn tiefzukühlen. Roher Fisch sollte ohnehin nur fangfrisch tiefgekühlt werden, sonst riecht er nach dem Auftauen sehr stark nach Fisch!

    Bereits tiefgekühlt gekaufte Fische und Fischprodukte sollten nach dem Einkauf nicht auftauen, wenn sie weiter tiefgekühlt werden sollen.

    Fische lassen sich 2-3 Monate tiefkühlen.

    Für Meeresfrüchte gilt das Gleiche.

  • Fleisch

    Um die Bildung von Eiskristallen und ein Austrocknen des Fleisches zu vermeiden, sollte das Fleisch möglichst luftdicht verpackt werden. Ohne Sauerstoff wird auch fettes Fleisch weniger schnell ranzig.

    Fleisch portionenweise einfrieren, damit nicht zu grosse Mengen aufgetaut werden müssen. Zu grosse Fleischstücke haben sehr lange, bis sie gefroren und dann wieder aufgetaut sind. Dies beeinträchtigt die Qualität des Fleisches.

    Tiefgekühltes Fleisch sollte im Kühlschrank oder im Mikrowellengerät aufgetaut werden. Vor dem Auftauen wird die Verpackung entfernt. Damit die Flüssigkeit abtropfen kann, sollte das Fleisch zuerst auf einen Rost, dann auf einen Teller gestellt werden. Grosse Fleischstücke brauchen 1-3 Tage, um im Kühlschrank aufzutauen. Aufgetautes Geflügel vor der Zubereitung gründlich waschen.

    Gekochte Fleischgerichte eignen sich sehr gut zum Tiefkühlen.

    Fettes Fleisch soll nur kurze Zeit, mageres kann etwas länger tiefgekühlt werden. Innereien, Hackfleisch, Geschnetzeltes und Voressen halten sich 3-6 Monate im Tiefkühler, grössere Fleischstücke und Geflügel 6-8 Monate. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Fleisch genügend ausgereift ("abgehangen") ist, denn durch das Tiefkühlen wird der Reifeprozess unterbrochen.

  • Frische Kräuter

    Frische Kräuter sollten möglichst bald aufgebraucht und erst kurz vor der Verwendung gewaschen und anschliessend zerkleinert werden.

    Die Kräuter sind 2-3 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar, wenn man sie ganz in einen Gefrierbeutel gibt, diesen wenig aufbläst und gut verschliesst.

  • Gekochte Speisen

    Die meisten gekochten Gerichte bleiben, kühl aufbewahrt, noch einige Zeit haltbar. Fertig gekochte Gerichte oder evtl. Reste davon in gut verschliessbare Behälter füllen oder Schüsseln verwenden und mit Frischhaltefolie bedecken. Die Gefässe sollten von der Grösse her der Menge des Gerichts entsprechen. Je nach Zusammensetzung der Gerichte bleiben Reste im Kühlschrank 1-3 Tage einwandfrei.

    Pilz- und Spinatgerichte sollten nicht aufbewahrt werden!

  • Gemüse

    Gemüse ist bei uns frisch in grosser Auswahl das ganze Jahr über erhältlich. Es lohnt sich nicht, Gemüse frisch zu kaufen und dann einzufrieren, zumal gefrorenes Gemüse in bester Qualität jederzeit zu kaufen ist. Tiefkühlgemüse wird industriell so perfekt verarbeitet, dass möglichst alle Vitamine erhalten bleiben. Deshalb macht es keinen Sinn, "frisch" gekauftes Gemüse, das durch die Lager- und Transportzeit vielleicht schon einige Tage herumliegt, selber einzufrieren. Wer jedoch einen Garten hat - für den ist das Tiefgefrieren sehr sinnvoll. Hier einige Tipps dazu:

    Gemüse erst kurz vor der Verarbeitung ernten. Bereits nach zwei Tagen Lagerzeit gehen viele Vitamine verloren.
    Für die meisten Gemüse empfiehlt sich vor dem Einfrieren das Blanchieren.

    Blumenkohl, Bohnen, Broccoli, Erbsen, Kabis, Lauch, Rosenkohl, Rüebli, Schwarzwurzeln, Sellerie, Spinat und Wirz werden gerüstet, gut gewaschen und nötigenfalls zerkleinert. Anschliessend wird das Gemüse in siedendem Wasser 1-3 Minuten blanchiert, bei zartem Gemüse reicht 1 Miunute. Nach dem Blanchieren wird das Gemüse kalt abgeschreckt, dann auf einem Küchentuch trockengetupft, portionenweise abgepackt und tiefgekühlt.

    Tomaten am besten geschält und gewürfelt einfrieren.

    Die meisten Gemüse lassen sich gut tiefkühlen (8-12 Monate).

  • Gerüstetes Gemüse

    Gemüse möglichst erst vor der Zubereitung rüsten und zerkleinern. Ist dies nicht möglich, sollten folgende Anweisungen befolgt werden:

    Geschältes Wurzelgemüse mit wenig Zitronensaft bestreichen und in Frischhaltefolie einwickeln. Im Kühlschrank aufbewahren. In luftdicht verschliessbaren Kunststoffbehältern bleibt auch bereits zerkleinertes Wurzelgemüse 1-2 Tage haltbar.

    Andere Gemüse (z.B. Bohnen) und Salate waschen und sehr gut abtropfen lassen. In Plastikbeutel geben und im Kühlschrank aufbewahren.

    Kartoffeln schälen und in Plastikbeutel geben, Luft herausdrücken, gut verschliessen.

    Angeschnittene Zwiebeln entweder in Frischhaltefolie einwickeln oder in einem möglichst kleinen, luftdichten Kunststoffbehälter verschliessen, im Kühlschrank lagern und innert 1-2 Tagen aufbrauchen. Gehackte Zwiebeln nicht aufbewahren.

  • Hauptsache gut gekühlt

    Hier sorgen Minusgrade für vollen Geschmack. Ob Teig, Wurstwaren oder andere Lebensmittel - wir verraten Ihnen, was Sie beim Tiefkühlen beachten sollten. Um die Tipps zu lesen, klicken Sie bitte einfach das Thema Ihrer Wahl an.

  • Kalt zubereitete Speisen

    Kalte Speisen wie Salate, Müesli usw. ebenfalls in gut verschliessbare Behälter füllen, rsp. Schüsseln mit Frischhalte-Folie bedecken und im Kühlschrank aufbewahren. Je nach Zusammensetzung der Gerichte bleiben sie so 1-3 Tage haltbar.

    Bei vorbereiteten Salaten die Sauce erst vor dem Servieren untermischen.

  • Kräuter

    Kräuter mit hohem Anteil an ätherischen Ölen wie Salbei, Thymian, Rosmarin, Pfefferminze sind nicht zum Einfrieren, sondern zum Trocknen geeignet.

    Basilikum, Estragon, Dill, Petersilie und Schnittlauch sind Kräuter, die sich nicht zum Trocknen eignen, sondern dabei stark an Geschmack verlieren. Diese Kräuter fein hacken und in einen Eiswürfelbehälter drücken, evtl. wenig Wasser dazugeben, einfrieren, anschliessend in Plastikbeutel abpacken.

    Kräuter lassen sich ca. 6 Monate tiefkühlen.

  • Kuchen und Kleingebäck

    Kuchen ohne Füllungen und Cakes aus Rührteig oder Biskuitteig lassen sich sehr gut tiefgefrieren. Bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

    Selbst gebackene, ungefüllte Guetzli aus Mürbeteig, geriebenem Teig oder Rührteig lassen sich sehr gut tiefgefrieren. Bei Zimmertemperatur auftauen lassen, dann schmecken sie wie frisch.

    Gebäck mit geschlagenem Eiweiss (z.B. Makrönli, Japonais) sind zum Tiefkühlen nicht geeignet.

    Kleingebäck mit Puderzucker- oder Schokoladeglasur wird durch das Tiefgefrieren unansehnlich, die Glasur wird matt und bricht.

    Selbst gemachtes pikantes Gebäck (z.B. Pizzas, Schinkengipfeli) lässt sich fixfertig zubereitet, aber noch ungebacken und in Folie verpackt tiefkühlen. Kleingebäck kann auch in geeignete Gefrierbehälter geschichtet werden, die einzelnen Lagen werden mit Backpapier getrennt.

    Kuchen und Kleingebäck sind 3-4 Monate im Tiefkühler haltbar

  • Milchprodukte

    Butter lässt sich bis zu 6 Monate einfrieren - so hat man immer einen Vorrat.

    Hartkäse kann tiefgefroren werden. Dies empfiehlt sich jedoch nur, wenn man wirklich zuviel Käse im Kühlschrank hat, denn Käse ist ja auch im Kühlschrank lange haltbar. Hartkäse wird am besten gerieben eingefroren. Er kann bis zu 6
    Monate tiefgekühlt und später z.B. für Käsekuchen oder Fondue verwendet werden.

    Weichkäse eignet sich nicht zum Tiefkühlen, er verliert an Geschmack.

    Frischkäse lässt sich nicht gut tiefkühlen.

    Frische Milch eignet sich nicht gut zum Einfrieren. Wer nicht regelmässig Milch braucht, kauft besser UHT-Milch (homogenisiert), sie ist monatelang haltbar.

    Pasteurisierte Milch kann 2 Monate tiefgekühlt werden.

    Rahm am besten im Becher bis zu einem Monat einfrieren, nicht aber im Glasgefäss.

    Sauerrahm und Joghurt sind zum Tiefgefrieren nicht geeignet.

  • Milchprodukte und Eier

    Milchprodukte, ob Joghurt, Milch, Sauerrahm, Rahm, Milchdesserts oder Käse, sind in jedem Fall im Kühlschrank aufzubewahren. Verbrauchsdatum beachten.

    Bei vorschriftsgemässer Aufbewahrung bleibt pasteurisierte Milch in unangebrochener Packung 1-2 Tage über das aufgedruckte Datum hinaus einwandfrei.

    Ultrahocherhitzte Milch UHT, diese keimfrei gemachte Milch bleibt - verschlossen - auch ohne Kühlung bis zu 11 Wochen haltbar (Verfalldatum beachten). Geöffnete Packungen müssen im Kühlschrank aufbewahrt und innert einigen Tagen verbraucht werden.

    Ultrahocherhitzter Rahm UHT soll im Kühlschrank aufbewahrt werden.

    Alle Frischkäse (so auch Quark, Hüttenkäse, Mascarpone, Blanc battu) sind zum baldigen Konsum bestimmt. Sie sind im Kühlschrank aufzubewahren, Verfalldatum beachten.

    Extrahart-, Hart- und Halbhartkäse soll dunkel und kühl aufbewahrt werden. Offen gekaufter Hartkäse fühlt sich in der Originalverpackung einige Tage wohl. Vakuumierter Käse sollte nach dem Öffnen in Frischhaltefolie verpackt werden. Hartkäse kann richtig aufbewahrt bis zu 3 Wochen aufbewahrt werden.

    Noch nicht reifer Weichkäse kann bei Zimmertemperatur gelagert werden. Die verschiedenen Reifestadien von kleinen Weichkäsen sind leicht zu erkennen, indem man mit dem Finger die Mitte des Käses eindrückt; je leichter der Käse dem Druck nachgibt, desto reifer ist er. Lagert man Weichkäse im Kühlschrank, so wird der Reifeprozess verlangsamt oder gar gestoppt.

  • Obst und Beeren

    Da wir ebenfalls das ganze Jahr über frisches Obst kaufen können, lohnt sich das Tiefgefrieren von gekauftem Obst kaum. Wer jedoch eigenes Obst ernten kann oder im Winter gerne Fruchtspeisen zubereitet, sollte Folgendes beachten:

    Steinobst wie Zwetschgen, Aprikosen und Mirabellen (Pflaumen und Pfirische eignen sich nicht) halbieren, entsteinen, auf einem Blech auslegen und tiefgefrieren. Erst dann in Beutel oder Behälter abfüllen.

    Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Holunderbeeren auf einem Blech auslegen, tiefgefrieren und erst dann in Behälter oder Beutel abfüllen.

    Erdbeeren püriert einfrieren. Sie lassen sich später als Saucen für Desserts verwenden oder aufgetaut in der Eismaschine zu Sorbet verarbeiten.

    Obst und Beeren lassen sich je nach Sorte 6-10 Monate tiefkühlen.

  • Obst und Beeren

    Die Haltbarkeit von Obst und Beeren hängt von deren Frische, resp. Reife ab. Kontrollen sind wichtig!

    Beeren und Steinobst sollten möglichst rasch verbraucht werden.

    Frische Zitrusfrüchte können kurze Zeit kühl gelagert werden. Früchte nach Sorten getrennt kühl (evtl. im Kühlschrank) lagern.

    Bananen vertragen keine kühle Lagerung!

  • Pilze

    Die Pilze sorgfältig reinigen, ganz belassen oder klein schneiden. Gewisse Sorten (z.B. Eierschwämme) in kochendem Wasser blanchieren, sofort abschrecken und gut abtropfen lassen, dann portionenweise verpacken und tiefkühlen.

    Pilze können 6-8 Monate tiefgekühlt werden

  • Teige

    Hefeteig soll vor dem Tiefgefrieren einmal aufgegangen sein. Dann erst tiefgefrieren. Vor der Verwendung im Kühlschrank über Nacht auftauen und anderntags nochmals gehen lassen.

    Selbst gemachte oder gekaufte Teige wie Mürbeteig, geriebener Teig, Strudelteig, Blätterteig, lassen sich gut tiefgefrieren. Im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen.

    Teige können ca. 2 Monate tiefgekühlt werden.

  • Tipps rund ums Tiefkühlen

    Die Portionen so bemessen, dass sie in einem Mal verbraucht werden können.

    Klein geschnittenes Fleisch (z.B. Gehacktes, Geschnetzeltes, Voressen), aber auch Gemüse, Früchte und Beeren zuerst auf einem Blech flach auslegen und vorgefrieren, dann in Gefriergefässe verpacken und sofort wieder in den Tiefkühler legen. Die Lebensmittel lassen sich so in grösseren Einheiten einfrieren und können portionenweise entnommen werden.
    Ausserdem muss auf diese Weise vorgefrorenes Fleisch vor dem Anbraten nur an- und nicht aufgetaut werden.

    Grössere Fleischstücke (z.B. Plätzli, Steaks) oder vorbereitetes Gebäck (z.B. Blätterteiggebäck) mit Zwischenlage (z.B. Backpapier, Alufolie) einfrieren, damit die Stücke einzeln entnommen werden können.

    Das Gefriergut vor dem Einfrieren immer mit Abfülldatum, Inhalt und evtl. Gewichtsangabe versehen. Gefrierbeutel lassen sich mit Kugelschreibern problemlos beschriften, für Behälter verwendet man Tiefkühl-Etiketten.

    Es ist wichtig, dass im Behälter oder Beutel mit dem Gefriergut möglichst wenig Vakuum vorhanden ist, sonst besteht die Gefahr von Gefrierbrand. Dies ist ersichtlich durch hässliche Flecken auf dem Gefriergut. Besonders häufig ist dies bei Fleisch, Fisch und Geflügel der Fall.

    Fertig gekochte Speisen vor dem Einfrieren vollständig erkalten und im Kühlschrank durchkühlen lassen, bevor sie abgefüllt und eingefroren werden.

  • Trockene Lebensmittel

    Kaffee kann (ganz oder gemahlen) 6 Monate tiefgekühlt werden.

    Nüsse und Kerne können (ganz oder zerkleinert) bis ca. 12 Monate tiefgekühlt werden. Dies gilt auch für Kokosraspeln. Ist die Originalverpackung noch nicht geöffnet worden, können die Nüsse auch darin tiefgekühlt werden. Gemahlene, tiefgefrorene Nüsse müssen vor der weiteren Verwendung nicht aufgetaut werden.

  • Ungerüstetes Gemüse

    Gemüse sind möglichst frisch zu verwenden, denn ausser den eigentlichen Lagergemüsen sind sie im Allgemeinen leicht verderblich.

    Damit die Frische erhalten bleibt, wird Gemüse ungewaschen, kühl und feucht nach Sorten getrennt in Plastikbeutel aufbewahrt, im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Ohne Verpackung trocknen vor allem Salate und Blattgemüse sehr schnell aus und entwickeln unerwünschte Geschmacksabweichungen.

    Fruchtgemüse (Tomaten, Peperoni, Auberginen, Gurken, Zucchetti, Kürbisse, Zuckermais) soll nicht unter 10° C, also nicht im Kühlschrank, aufbewahrt werden, da sonst Kälteschäden auftreten können. Tomaten verlieren sogar ihren Geschmack.

    Kartoffeln sind in der Küche nicht lange haltbar. Nur kleine Kartoffelmengen kaufen, die den Bedarf von 2-3 Wochen decken. Kartoffeln im Dunkeln evtl. im kühlen Keller aufbewahren, sie dürfen nicht längere Zeit dem direkten Licht ausgesetzt sein, sonst werden sie grün und ungeniessbar. Nur wer nicht über einen kühlen Ort verfügt, sollte Kartoffeln im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.

    Zwiebeln und Knoblauch sollten kühl, trocken und luftig aufbewahrt werden (nicht im Kühlschrank). Gut geeignet sind die dafür vorgesehenen Steinguttöpfe, welche eine Luftzirkulation ermöglichen.

  • Welche Gefässe eignen sich zum Tiefkühlen?

    Plastikbehälter mit gut schliessenden Deckeln eignen sich gut zum Einfrieren. Nie Glasbehälter verwenden, da sich das Gefriergut ausdehnt und das Glas zerbricht - das Glas kann auch unsichtbar splittern. Auch in Plastikbehältern das Gefriergut deshalb nie bis zum Rand einfüllen, sonst kann sich der Deckel heben und das Gefriergut trocknet aus.

    Sehr gut geeignet sind die speziellen Gefrierbeutel, welche luftdicht verschliessbar sind. Nachdem das Gefriergut eingefüllt ist, kann die Luft im Beutel einfach herausgestrichen und der Beutel luftdicht verschlossen werden.

    Grosses Gefriergut (z.B. ganze Fische, Cakes) verpackt man vor dem Einfrieren in Alufolie.

    Um im Tiefkühler Platz zu sparen, gekochte oder pürierte Speisen (z.B. gekochtes Fleisch mit Sauce, Fruchtpüree) in Gefrierbeutel geben, diese in gefrierfeste, eckige Gefässe stellen. Gefriergut einfüllen, Luft herausdrücken, Beutel verschliessen und einfrieren. Nach einigen Stunden die Beutel aus den Behältern nehmen; das Gefriergut ist nun würfelförmig. So lassen sich auch Kosten für teure Behälter sparen.

  • Wie bleibt Fleisch länger haltbar?

    Auf Wunsch wird Kalb- und Rindfleisch vom Metzger vakuumiert, die Haltbarkeit wird unter Luftabschluss verlängert.

    Eine einfache Methode, Fleisch länger im Kühlschrank haltbar zu machen, besteht im Marinieren mit Öl: Das Fleisch soll ganz mit Öl bedeckt sein. Dafür eignet sich ein Plastikbeutel, denn darin lässt sich das Fleisch mit weniger Öl marinieren als in einem Behälter: Das Fleisch zuerst in den Beutel, dann evtl. in ein Gefäss legen, Öl zugeben, bis es ringsum damit bedeckt ist, Beutel verschliessen. Die Haltbarkeit verlängert sich dadurch um 2-3 Tage.

    Auch kurzes Anbraten verlängert die Haltbarkeit um 1-2 Tage. Fertig gekochtes Fleisch kann 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, am besten wird das gekochte Gericht in einen gut verschliessbaren Behälter gefüllt.

    In Beize eingelegt bleibt das Fleisch sogar 1 Woche haltbar. Beize besteht aus Essig, Wein und Gewürzen. Das Fleisch in einen Plastikbeutel geben, diesen in ein Gefäss legen. Beize beifügen bis das Fleisch damit bedeckt ist. Beutel verschliessen. Besonders fein schmeckt gebeiztes Rindfleisch und Wild.

  • Wurstwaren

    Wurstwaren eignen sich sowohl ganz als auch bereits geschnitten zum Tiefkühlen.

    Bei geschnittener Wurst zwischen die einzelnen Rädchen Folie legen, damit sie nicht zusammenkleben.

    Geräucherte Wurst ist nicht zum Tiefkühlen geeignet.

    Wurstwaren lassen sich etwa 8 Wochen tiefkühlen.

Warenkunde – schon gewusst?

Die Avocado wächst auf bis zu 20
Meter hohen Bäumen, die
Artischocke ist ein Distelgewächs.
Gemüse und Co. schmecken nicht
nur besonders fein - auch die
Hintergründe sind wirklich
interessant.

Alles über die Warenkunde

Küchentipps –
So geht´s

Einmachen, backen oder frischen
Fisch zubereiten - nichts leichter
als das! Viel Spass beim Stöbern
in den Tipps…

Zu Nützliche Küchentipps

Küchenlexikon –
was bedeutet das?

Blanchieren, déglacieren und
mehr - was hinter den
wohlklingenden Fachbegriffen
wirklich steckt.

Zum Küchenlexikon

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